Programm Nutzerkongress 2020
14. September 2020
9:30 - 12:15 Uhr
Immer schön obenauf bleiben

Klimaschutz: Wir müssen nicht mehr diskutieren, DASS er sinnvoll ist. Aber WAS genau sinnvoll ist, ist längst nicht so klar. Ein Blick in die Zeitung und man findet jeden Tag andere Maßnahmen mit immer neuen Rechenmodellen des CO2-Ausstoßes – und die widersprechen sich auch noch. Wie trennt man die Spreu vom Weizen? Was ergibt wirklich Sinn?
Welche Lösungen gibt es? Woran wird gearbeitet? Wo locken Fördermittel und wie passt man die Investitionsstrategien dann an?

 

ES WIRKEN MIT:

Meike Müller-Forte Head of Energy Management, Siemens Anke Wirth Leiterin Immobilienmanagement, EnBW Energie Baden-Württemberg AG Dirk Otto Präsident, RealFM e.V. Thomas Häusser Partner und Geschäftsführer, Drees & Sommer Katja Bilski-Neumann Geschäftsfeldleiterin, i²fm GmbH Holger Knuf Institutsleiter, i²fm GmbH

 

  • Begrüßung
  • Keynote: Die Möglichkeiten des Klimaschutzes: Worauf sollen wir setzen?
    • Wie kann der Weg zur Klimaneutralität aussehen?
    • E-Auto oder doch wieder Diesel, weil die Technik solche Sprünge macht (Stichwort Mobilitätskonzepte & Firmenflotte)?
    • CO2-Ausstoß senken oder technische Innovationen der CO2-Rückgewinnung – was wird wohl eher passieren?
  • Die Landschaft der Fördermittel für Klimaschutzmaßnahmen von Corporates
    • Wie und wo finden Corporates Förderungen für Klimaschutzmaßnahmen?
    • Vorgaben sowie ökonomische und ökologische Ziele – wie bringt man sie in ein Entscheidungssystem?
  • Kaffeepause
  • Und jetzt FM & Real Estate: Was tun? Was lassen?
    • CO2-Abgabe, Firmenwagen & Ladeinfrastruktur, energetische Sanierung … – womit muss ich mich wie beschäftigen?
    • Besteht die Gefahr des Greenwashings oder bewegt sich nachhaltig etwas?
  • Mit einem abschließenden Impuls zu:
    Trends in FM Real Estate – Klimaschutz, Digitalität, Professionalisierung & Organisationsentwicklung
12:15 - 15:15 Uhr
Taugt das was? Technologie in der Betriebssteuerung

Servicekonzeption ist ein Knackpunkt. Und deren Steuerung erst recht! Beides schreit nach Technologien. Lösen die neuen Ideen aus der Plattformökonomie die Probleme an diesen Knackpunkten? Und was ist eigentlich mit den bestehenden Technologien, die schon ewig eingesetzt werden? Woran erkennen Auftraggeber, ob die Systeme eines Dienstleisters auch tatsächlich Auftraggeber-Probleme lösen?

 

ES WIRKEN MIT:

Jens Müller Chief Operating Officer - Managing Director, Building Minds Simone Gaber Property Managerin, Henkel AG & Co. KGaA Martin Hübner Commercial- and Portfolio Management, E.ON Country Hub Germany GmbH Daniel Münch Country Facility Manager, H & M Hennes & Mauritz B.V. & Co. KG Danilo Schön Head of Central Services, Flughafen Berlin Tom Dreiner Commercial Director-Mitglied der Geschäftsleitung, ISS Facility Services Holding GmbH

 

  • Zwei Aspekte der Plattformökonomie: Neuer Weg der Leistungsbeschaffung & fortschreibbares Datenmodell
    • Betriebsleistung goes Gig-Wirtschaft?! Je mehr Leute ihre Bedarfsmeldungen über ein System absetzen, desto mehr Anbieter machen auf der Plattform mit, um ihre Leistungen anzubieten. Kann das auch für Facility Services funktionieren?
    • Der Betrieb ist die Spitze des Eisbergs. Darunter liegt ein Datenmodell, das sich fortschreiben lässt, Prozesse einschließt und Betrieb und Bereitstellungsaufgaben integriert.
  • Die aktuelle Technologielandschaft aus CAFM, IWMS, Ticket- und Workordersysteme, Helpdesk … ein Überblick
    • Möglichkeiten, deren tatsächliche Anwendung und ihre Schnittstellen
    • Lessons learned in der Digitalisierung des Betriebprozesses
  • Gemeinsame Mittagspause
  • Anforderungskatalog – oder: Wie ich als Corporate erkenne, ob Technologien und Technik für Betrieb und deren Steuerung taugt
15:15 - 16:00 Uhr
Von der Ausschreibung zur Implementierung

"So ganz genau weiß man ja erst, was kommt, wenn der Vertrag schon unterschrieben ist." "Ich bin ja mal gespannt, ob das im Juli funktioniert." Oder auch: "Montag soll's losgehen, aber es sind noch gar nicht alle Werksausweise beantragt."
Volle Leistung ab Tag 1 des Regelbetriebs ist genau das eben nicht: die Regel! Also ran an die Implementierung. Denn 2019 gab es so viele Ausschreibungen wie nie. Damit stehen als nächstes so viele Implementierungen an wie nie.

 

ES WIRKEN MIT:

Dominik Ehrhard Team Lead - Facilities Operations, EUROPEAN CENTRAL BANK Rupert Heinkele Prokurist, Wieland-Werke Peter Nedwig Projektleiter wettbewerbliche Vergaben, Deutsche Bahn AG Katja Kumar Legal Attorney, UPS Europe SPRL/BVBA Nils Lueken Geschäftsführer, RGM Facility Management GmbH Markus Breithaupt Vorstandsvorsitzender, HECTAS Facility Services Stiftung & Co. KG

 

  • „Implementiere mit Zeit & Köpfchen, dann kommt die Leistung nicht nur in Tröpfchen“ – was tun gegen Negativtrends in der Implementierung?
    • Zwei klare Negativtrends:
      1. 1. Es bleibt oft viel zu wenig Zeit für die Implementierung.
      2. 2. Nach Vertragsschluss gehen die Dienstleistungssteuerer auf der Auftraggeberseite erstmal in den Urlaub. Woher rühren diese Trends?
    • Wie geht’s besser?
  • Impulsvortrag:
    Die Projektstruktur der Implementierung gut aufsetzen – eine Empfehlung
    • Gliederung, Struktur, Organisationsprinzip der Sprints im Projektmanagement
  • Kaffeepause
16:30 - 18:30 Uhr
Corporate FM & das Bewertungssystem für die Assets

Wenn es einen klaren Trend in den FM und Real Estate Organisationen gibt, dann ist es die Beschäftigung mit der Bewertung der Corporate Assets. Das nimmt gerade richtig Fahrt auf! Was ist unser Bestand an Gebäuden, Anlagen, Infrastruktur wirtschaftlich wert – das ist die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite steht der Nutzwert und zwar hinsichtlich der Nutzung im IST-Zustand und der Nutzung, wie sie in Zukunft aussehen wird – also Nutzungs-SOLL sozusagen.
Wozu das Ganze? Zwischen Bedarf und Erfüllung klaffen große Lücken und von den schlechten Zuständen vieler Standorte war da noch gar nicht die Rede. Alles das steht und fällt mit dem vollständigen Blick auf das Corporate Support-Asset.

 

ES WIRKEN MIT:

Boris Heidicker Leiter Industrial Real Estate Management - Business Center, Evonik Technology & Infrastructure GmbH Dr. Wolfgang Alter Leiter Global Industrial Facility Management, Covestro Deutschland AG Manfred Fink Senior Manager Corporate Finance, IT, M&A, Portfolio Management Real Estate, ZF Friedrichshafen AG Torsten May Geschäftsführer, Strabag Property and Facility Services Alexander Odin Geschäftsführender Gesellschafter, Dr. Odin GmbH Sigrid Niemeier Vorstand, CalCon AG

 

  • Business Intelligence Analyse des Bestandes: Was ist da? In welchem Zustand? Mit welchem Substanzwert? Wie wird es gebraucht?
    • Und was hat sich geändert, seit das alles sichtbar ist?
    • Ein Praxisbeispiel
  • Entscheidungsgrundlagen für Corporate Immobilien und Infrastruktur sind immer noch von Bauchgefühl, Partikularinteressen oder sogar von nicht sachbezogenen Faktoren durchzogen. Eine gemeinsame Problemanalyse und Ideen zur Lösung
    • Mit einer spezifischen Corporate-Asset-Wertbetrachtung könnte man dem besser begegnen. Wir stellen vor: Das Bewertungsschema für Corporate Assets.
    • Und dann, einfach Betrieb und Bereitstellung in eine Funktion integrieren?
18:30 - ENDE
fmn'Lounge

Same, same, but different – auch am Abend

Den Abend verbringen wir im Kraftwerk der alten Seifenfabrik, dem neuen Lieblingsort für die fmn‘Lounge. Apropos Lieblings-… Kennen Sie Kai Magnus Sting? Der Comedian kommt von „wo wir auch wech sind“ – aus dem Ruhrgebiet – und wenn Sie nur einen Bruchteil von dem Spaß haben, den sein Publikum normalerweise hat, dann haben Sie einen ganz tollen Abend.
Und für alle, die gerne obenauf bleiben wollen, steht ganz schön was auf dem Spiel – nämlich der Besuch einer stehenden Surfwelle. Den gewinnt, wer bei unserem Spiel am Abend auf dem ersten Platz landet. Was das für ein Spiel ist, wird natürlich noch nicht verraten.

 

15. September 2020
9:30 - 11:30 Uhr
Zeigen, Zanken, Zünden: Immer schön obenauf bleiben
  • Begrüßung durch i2fm
     
  • Keynote: Die politische & ökonomische Seite des Klimaschutzes
    • Wie sehen die wirtschaftlichen Chancen des Klimaschutzes aus?
    • Was bedeutet der EU Green Deal in Sachen Vorgaben? Was fordert Politik von Unternehmen?

KURZE PROJEKTBEISPIELE

  • Smart zusammengedacht: Wetter, Strompreisschwankungen und Energieverbrauch
    • Praxisbeispiel, wie man mit diesen drei Faktoren den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß im Bestand senkt
    Jürgen JandaDirector Buildings, Technical Installations & Property, Europäisches Patentamt
  • CO2-Ausstoß von Gebäuden richtig bewerten: Das verbindliche Rechenmodell ist auf dem Weg
    Frank StröhleinPartner, TME Associates
  • Wie und wo macht es Sinn, auf eigenerzeugten Strom umzusteigen?
    • Gebäudebestand & Neubau – Parameter für die kluge Auf- oder Umrüstung
    Matthias SchaepersGlobal Sustainability Manager, SMA Solar Technology
  • Ausblick
    • Die Projekte zum Klimaschutz eingeordnet auf die Road Map aus der Diskussion des ersten Kongresstags
    Frank StröhleinPartner, TME Associates
  • Kurze Vorstellung der Themen- und Projekttische – 4 aufeinanderfolgende World Café Runden

 

Zanken, Zeigen, Zünden – das heißt für die Teilnehmer des Nutzerkongresses die Themen des ersten Tages vertiefen können.

  • ZEIGEN – Erklären, Hinterfragen, Anwenden können
  • ZANKEN – Streiten, wo es noch nötig ist
  • ZÜNDEN – Weiterdenken von Ideen
11:30 - 14:00 Uhr
Zeigen, Zanken, Zünden: Technologie

 

ES WIRKEN MIT:

Ulrich Pieper Dr. Odin GmbH, Arbeitskreisleiter BIM im RealFM e.V. Jens Müller Chief Operating Officer - Managing Director, Building Minds Simone Gaber Property Managerin, Henkel AG & Co. KGaA Martin Hübner Commercial- and Portfolio Management, E.ON Country Hub Germany GmbH Daniel Münch Country Facility Manager, H & M Hennes & Mauritz B.V. & Co. KG Danilo Schön Head of Central Services, Flughafen Berlin Tom Dreiner Commercial Director-Mitglied der Geschäftsleitung, ISS Facility Services Holding GmbH

 

  • ZEIGEN: Entlang des Betriebsablaufs: Wie ist der Informationsbedarf in jedem Schritt des Ablaufs?
    • Die Teilnehmer spielen einen standardisierten Betriebsablauf durch. Das ist eine Grundlage für die Harmonisierung von Bau & Betrieb genauso wie für die Bestimmung des passenden Technologieeinsatzes.
  • ZEIGEN: Matching: Meine eigene Technologielandschaft und der Anforderungskatalog. Was wird eingesetzt? Wie schneidet das ab?
    • Wie nutzt man den Anforderungskatalog für die Weiterentwicklung des eigenen Systems?
  • ZÜNDEN: Plattformökonomie in der Corporate Immobilie?! Was brauche ich als Corporate, um von dem Ansatz zu profitieren?
    • Stichwort Leistungs- und Budgetcontrolling
  • ZANKEN: So manches Ticketsystem ist ein Selbstbedienungsladen für Dienstleister.
    • Wie mache ich aus dem System stattdessen ein Tool für gute Zusammenarbeit?
11:30 - 14:00 Uhr
Zeigen, Zanken, Zünden: Implementierung

 

ES WIRKEN MIT:

Dominik Ehrhard Team Lead - Facilities Operations, EUROPEAN CENTRAL BANK Rupert Heinkele Prokurist, Wieland-Werke Peter Nedwig Projektleiter wettbewerbliche Vergaben, Deutsche Bahn AG Katja Kumar Legal Attorney, UPS Europe SPRL/BVBA Nils Lueken Geschäftsführer, RGM Facility Management GmbH Markus Breithaupt Vorstandsvorsitzender, HECTAS Facility Services Stiftung & Co. KG Ansgar Tonhäuser Director Global Facility Management, MAHLE International GmbH, Mitglied des Soundingboards zur Entwicklung des Anwendungsleitfadens

 

  • ZANKEN: Implementierung gibt es nicht umsonst und sie dauert auch nicht nur 2 Wochen.
    • Wie kriegen wir die ungute Entwicklung wieder weg, dass dramatisch zu wenig Zeit und Aufwand für die Implementierung eingeplant werden?
  • ZEIGEN: Ganz pragmatisch. Wie funktioniert die Projektstruktur zur Implementierung
    • Am Beispiel durchgespielt und Übertrag auf die Projekte der Teilnehmer
  • ZEIGEN: Speed Reading: Der Anwendungsleitfaden für das Funktions- und Leistungsmodell
    • Lesen kostet Zeit, schneller geht es, wenn der Einstieg in die Materie erklärt wird
    • An diesem Tisch erfahren und diskutieren die Teilnehmer den Anwendungsleitfaden FuLM
11:30 - 14:00 Uhr
Zeigen, Zanken, Zünden: Corporate FM

 

ES WIRKEN MIT:

Boris Heidicker Leiter Industrial Real Estate Management - Business Center, Evonik Technology & Infrastructure GmbH Dr. Wolfgang Alter Leiter Global Industrial Facility Management, Covestro Deutschland AG Manfred Fink Senior Manager Corporate Finance, IT, M&A, Portfolio Management Real Estate, ZF Friedrichshafen AG Torsten May Geschäftsführer, Strabag Property and Facility Services Alexander Odin Geschäftsführender Gesellschafter, Dr. Odin GmbH Robert Paul Head of Facility Management/Real Estate EMEA, Linde Material Handling GmbH & Mitglied des Präsidiums des RealFM e.V. Paul Stadlöder Geschäftsführer, Facility Management Consulting GmbH & Leiter der Programmkommission des RealFM e.V. Sigrid Niemeier Vorstand, CalCon AG Anke Herrmann Geschäftsführerin, CalCon Ingenieurgesellschaft mbH

 

  • ZEIGEN: Das Bewertungsschema Corporate Asset durchspielen: Anwendungsfall Flächen- und Infrastrukturüberhang: Ist das von Nutzen oder kann das weg?!
    • Sichtung, Bewertung, Zuordnung, Verantwortung
  • ZEIGEN: Das Bewertungsschema Corporate Asset durchspielen: Anwendungsfall Instandsetzungsstrategie: Ignorieren, Reparieren oder komplett erneuern – was passt wann?
    • Nutzung, Nutzwert, Auslastung
  • ZÜNDEN: Es hakt an zwei entscheidenden Stellen:
    1. zwischen Planen & Erstellen
    2. beim Übergang in den Betrieb
    • Lösungsansatz CxM – ein Vorschlag zur Integration von Bereitstellung und Betrieb in einer Funktion
  • Kurze Quintessenz & Lunch zum Ausklang
NUTZERKONGRESS EMPFEHLEN:   
 
Unsere Wirtschafts-Partner beim fmn'20
fmn20 partner calcon fmn20 partner drees und sommer
fmn20 partner dr odin fmn20 partner gegenbauer rgm
fmn20 partner hectas fmn20 partner iss
fmn20 partner strabag pfs fmn20 partner tme associates

 

Unsere Verbands-Partner beim fmn'20
fmn20 partner realfm  

 

Unsere Medien-Partner beim fmn'20
fmn medienpartner derfacilitymanager fmn medienpartner facilitymanagement
Diese Seite verwendet Cookies um ein möglichst optimales Surferlebnis bieten zu können. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung