Projektsteckbrief
Projekt Universität Wien: Was kostet ein Nobelpreisträger?
Nutzer- und nutzwertorientierte Standortbewertung an der Universität Wien

Nobelpreisträger - das ist DAS ZEICHEN für den Erfolg einer Universität, sicher nicht das alleinige Merkmal, aber es hat doch ziemliche Strahlkraft.
Was muss eine Universität tun, um Nobelpreisträger hervorzubringen? Ein ideales Forschungsumfeld schaffen – das kostet Geld.
Woher kommt das Geld? Öffentliche Mittel – diese Gelder aktiviert nur, wer einen attraktiven Return on Invest verspricht, monetär wie non-monetär. Studiengebühren (knapp 6% des Budgets) vernachlässigen wir ruhig an dieser Stelle und die Drittmittel kommen auch meist aus Öffentlichen Quellen.
An welche Bedingungen sind die Öffentlichen Mittel gebunden? Allem voran: Studentenzahlen, Absolventenzahlen, „schnelle Absolventen“ und die Erfolgsquote ordentlicher Studierender.
Wie zieht man viele Studenten an?
Sie merken schon: Wir könnten diese Fragen immer weitertreiben. Harald Peterka, Leiter des Raum- und Ressourcenmanagements der Universität Wien, hat genau das getan und so entsteht eine Kette vom Nobelpreisträger bis zu der Frage, wie man Kriminalität an einem Universitätscampus senkt. Und wie – bitte schön – bildet man diese Faktoren in Standortbewertung und Portfoliomanagement ab.
Um die Bedürfnisse von Forschung, Lehre und Verwaltung bestmöglich abzubilden und bei der Portfolioentwicklung wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen treffen zu können, brauchte die Universität Wien etwas besseres als den klassischen Portfolioansatz, eine völlig neue Herangehensweise musste her. Es geht darum Kosten auszubalancieren, Flächeneffizienz zu steigern und Nutzerqualität, Gebäudequalität sowie Funktionalität gleichermaßen zu verbessern.

  • Projektziele
    • Ein Werkzeug für strategische Portfolio-Entscheidungen, das die Perspektiven Wirtschaftlichkeit, Technik und Nutzwert harmonisiert, für die Universität Wien entwickeln und anwenden
    • Das System ermöglicht schnelle Szenarioentwicklung bei Veränderungen
    • Ein gemeinsamer Kanon von Bewertungsindikatoren und deren Gewichtung für alle Entscheider liegt zugrunde, sodass Entscheidungen transparent werden, schnell getroffen werden können und Bestand haben
    • Monetarisierung des Nutzwertes von Immobilien (Beispiel: Sichtbar machen können, was die Senkung der Kriminalitätsrate am Campus kostet)
  • Projektbausteine
    Analyse der Sichtweisen von Finance, Technik, Nutzern, Unternehmensführung
    • Ausarbeitung strategischer Ziele auf Unternehmensebene
    • Ableitung der strategischen Unternehmensziele auf den Immobilienbestand
    • Festlegung der strategischen Ziele für die Immobilien
    • Festlegung der möglichen Verbesserungen des Immobilienbestandes, um diese Ziele zu erreichen
    Modell- und Indikatorenentwicklung zur Abbildung: 
    Technische, wirtschaftliche und nutzungsbezogene Wertigkeiten
    • Technische, organisatorische und wirtschaftliche Kriterien
    • Ausrichtung des Portfolios am Kerngeschäft ist nur unter Einbeziehung der unterschiedlichen Anforderungen und Perspektiven möglich
    • Abbildung der unterschiedlichen Sichtweisen auf die Objekte anhand einer differenzierten Gewichtung der festgelegten Bewertungskriterien
    • Analyse des Gesamtportfolios je nach Gewichtung/Perspektive und Einbeziehung in die Ableitung der Objektstrategie
    Gemeinsame Gewichtung der Wertigkeiten mit allen Entscheidern
    • Definition der Ausprägung der einzelnen Faktoren und deren Gewichtung
    • Definition eines Idealgebäudes und der relevanten Grenzwerte
    Begehung der Standorte

    Erstellung Portfoliomanagement-Tool
    • Übernahme der Kriterien in das Portfoliomanagementsystem
    • Analyse des Gesamtportfolios anhand der aufgenommenen Kriterien
    • Einstufung der Objekte entsprechend ihrer Eigenschaften in Segmente
    Ableitung der Objekt- & Portfoliostrategie
    • Ableitung einer objekt-bezogenen Strategie
    • Grafische Aufbereitung der Ergebnisse
    • Ausarbeitung eines Berichtformats auf Objektebene
    • Analyse der Ergebnisse und Clusterung der Objekte
    • Ausarbeitung einer Systematik zur automatisierten Ableitung einer Portfoliostrategie
    • Bewertung des Gesamtportfolios und Klassifizierung der Objekte
    • Ableitung einer strategischen Aussage für das Gesamtportfolio
    Ableitung der Standortstrategie
    • Definition der in die Detailuntersuchung einbezogenen Objekte
    • Analyse der Objekte anhand definierter Standards
    • Ableitung  des Flächenbedarfs
    • Identifikation und Analyse der Neuflächen
  • Beteiligte
    • Leitung Raum- und Ressourcenmanagement
    • Strategieberater / IT-Dienstleister
  • Zeitplan
    2011 – heute (stetige Fortführung)

Das Projekt wird auf dem Nutzerkongress 2016 vorgestellt von:
Sigrid Niemeier, Vorstand, CalCon Deutschland AG
& Harald Peterka, Leiter Raum- und Ressourcenmanagement, Universität Wien

NUTZERKONGRESS EMPFEHLEN:   
 
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