Projektsteckbrief
Projekt BMW-Welt
Implementierung optimieren – am Anfang steht die Veränderung der Ausschreibung

Die bisherigen Formen der Leistungsvereinbarungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer für Facility Services griffen zu kurz. Für den Betrieb der technisch anspruchsvollen Kommunikationsimmobilie BMW-Welt in München gehen Nutzer und Anbieter neue Wege. Neue Betriebs- und Steuerungskonzepte sind zu entwickeln, auszuschreiben, zu implementieren und im Rahmen einer neuen Vereinbarung umzusetzen. Fundament: Das Funktions- und Leistungsmodell im Facility Management des RealFM e.V. sowie das Produktisierungsmodell für Dienstleistungen.

  • Projektziele
    • Optimale Steuerung und Erbringung von Facility-Services in der BMW-Welt auf Basis von zukunftsweisenden Betriebs- und Steuerungskonzepten
    • Erhöhung der Leistungsquoten und der Kundenzufriedenheit
    • Sicherstellung der vereinbarten Leistungserbringung zu 100%
  • Projektbausteine
    Baustein 1: Vorbereitung
    • Bündelung und Dokumentation der Anforderungen und des Bedarfes, aber auch Loslassen von bestehenden Strukturen und Gewohnheiten
    • Herbeiführung eines Grundverständnis auf Vergabeseite, dass es einer „neue“ Art von Betriebsmodell und damit auch einer „neue“ Art der Ausschreibung bedarf
    • Entscheidung der BMW-Gremien
    Baustein 2: Ausschreibung
    • Erstellung der Ausschreibung als Kombination von Bedarf/Anforderung mit der Grundsystematik von Funktions-, Leistungs- und Produktisierungsmodell
    • Fokus hier: Schwerpunkt der Leistungsausschreibung nicht mehr darauf, WAS alles erbracht werden soll, sondern „AUF WELCHE ART UND WEISE“ die Leistung erbracht werden soll
    • Ausführliche Darstellung eines neuen Leistungserbringungs- und Steuerungs-Workflow inkl. der Vorab-Ausarbeitung der zur Verwendung kommenden Werkzeuge
    • Fachlicher Abgleich von Anforderungen und Angebotskonzepten unter besonderer Berücksichtigung von Verständnis und Anpassungsfähigkeit
    Baustein 3: Implementierung
    • die theoretischen Modelle der Anforderung und des Angebotskonzepts werden durch die Praxis durchgerüttelt und angepasst
    • Schulungsmaßnahme „Vertragstraining“ für beide Seiten der Leistungserbringung. Sowohl der neue Workflow wie auch die neuen Steuerungssystematiken müssen trainiert werden
    • Begleitung der Umsetzung, da Rückfall in gewohnte Systematiken eine ständige Gefahr darstellt
    Baustein 4: 200 Tage laufender Betrieb
    • Reibungsloser Betrieb erfordert noch erhöhte Aufwendungen zur Ausrichtung der Stellhebel
    • Wird der neue Workflow (Arbeitsvorbereitung, Freigabe, Ausführung, Kontrolle, Stichproben, Dokumentation, Abnahme von Regelleistungen) wirklich von beiden Seiten eingehalten? Werden alle Instrumente verwendet und funktioniert die Abfolge wie Dokumentation?
    • Annäherung an 100% Performance gelingt
  • Beteiligte
    • Leitung Facility Management
    • Nutzervertretungen
    • Dienstleister
  • Zeitplan
    August 2015 - März 2016

Das Projekt wird auf dem Nutzerkongress 2016 vorgestellt von:
Andreas Maier, Leiter Gebäude- und Veranstaltungsbetrieb, BMW Group
& Stefan Kohlhepp, Sprecher der Geschäftsführung, BayernFM GmbH

NUTZERKONGRESS EMPFEHLEN:   
 
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